Der 140 Zeichen-Geschichten-Wahnsinn

Die Welt sagt uns immer wieder, dass wir keine Zeit verlieren dürfen. Deshalb muss alles schnell gehen. Frühstücken, Kaffee trinken, Zeitung lesen, Leben, Lieben, Sterben.

Ein Leben in 140 Zeichen also. Das wäre das neue Ideal. Das wäre perfekt. Ein Twitter-Leben, ach wie herrlich! Es gibt nur ein Problem: Das Gehirn liebt Geschichten. Ein Gehirn ohne Geschichten wäre wie die Sahara. Oder wie die neuste Episode von „The Walking Dead“, dieser blutigen Zombie-Serie. Ohne Geschichten würden wir alle zu Zombies werden und das ganz ohne Virus oder apokalyptische Katastrophe. Aber ein Gehirn ohne Geschichten wäre eine Katastrophe. Aus diesem Grund ist das hier ein Pamphlet, nein, ein Plädoyer, nein, eine Anti-Twitter-Leben-Lesen-Haltung. Der 140 Zeichen-Geschichten-Wahnsinn weiterlesen

Los, erzähl’s mir, oder: Storytelling ahoi

Heute ist „World Storytelling Day“. Ja, wirklich. Meine Reaktion als PRler war eher etwas abfällig (Und was kommt als nächstes? Königinnentag für die Distribution? Die ist ja seit neuestem Queen neben König Content). Das Konzept, das dahinter steckt, ist allerdings ein sehr schönes, denn es geht eigentlich um das verbale Weitergeben von Geschichten – die Urform des Storytelling sozusagen. Dass Marketing- und PR-Verantwortliche hier als erstes an eine Technik denken, um Produkte & Co. an den Mann zu bringen, ist dem aktuellen „Buzz“ um den Begriff geschuldet, der partout nicht abflauen will. Dabei ist das Konzept doch wirklich nicht neu. Los, erzähl’s mir, oder: Storytelling ahoi weiterlesen