Corporate History als Werkzeug der PR

In meinem letzten Blogbeitrag erklärte ich, am Beispiel von mir selbst, wie es einen Historiker zur PR verschlagen kann. Dabei betonte ich, wie unterschiedlich die beiden Berufsfelder sind. Wie gegensätzlich sich die Aufgaben und Arbeitsatmosphäre darstellen. Vermutlich erweckte ich damit den Eindruck, dass ich nun all mein Wissen und meine Fähigkeiten aus dem Studium über Bord werfe und mir völlig neue Kenntnisse und Arbeitsweisen aneigne. Und zu einem gewissen Teil trifft das auch zu. Es ist eindeutig eine große Umstellung, auf allen Ebenen. Man sollte deswegen aber nicht glauben, das Studium sei sinnlos oder verschwendete Zeit gewesen. Richtig genutzt, kann ein Geschichtsstudium sogar ein entscheidender Vorteil und ein Alleinstellungsmerkmal auf dem PR-Markt sein.

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Von Geschichte zu Geschichten

Warum verschlägt es einen Studenten der Geschichtswissenschaft zur Pressearbeit? Nicht nur von Freunden und Verwandten bekomme ich diese Frage immer wieder gestellt. Nein, auch ich selbst habe mir schon oft Gedanken darüber gemacht. Denn seien wir mal ehrlich, die Kreativität, Kommunikationsfreude und Energie, die es als PRler braucht, sind nicht gerade Eigenschaften, die man mit Historikern verbindet.

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Politische PR – Lobbying und Public Affairs?

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Volksbegehren

Politische PR läuft nach etwas anderen Spielregeln als die übliche Öffentlichkeitsarbeit ab. Hier kommt zusätzlich der Aspekt hinzu, dass ein konkretes politisches Ziel, wie die Verhinderung oder Einführung eines Gesetzes, verfolgt wird. Beispielsweise ging es in Österreich diese Woche ganz aktuell beim „don’t smoke“-Volksbegehren um ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie. (Dass man im Jahr 2018 überhaupt darüber abstimmen muss – bedarf keines weiteren Kommentars.) 

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Wann ist PR erfolgreich?

Jeder PR-Berater wird früher oder später mit der Frage nach dem PR-Erfolg und der Messbarkeit von PR-Aktivitäten konfrontiert. Meist wollen die Kunden wissen, ob sich ihre Investition in die Öffentlichkeitsarbeit finanziell rechnet. Dabei ist nicht nur der quantitative Erfolg, etwa als Summe der Veröffentlichungen, sondern auch der qualitative Impact maßgeblich – in Form von Image, Bekanntheit, Reichweite und nicht zuletzt Leads und Anfragen potenzieller Kunden. Viele Unternehmen betrachten den Return on Investment (ROI) als maßgeblich. Zur Erfolgsmessung sollten aber auch weitere Faktoren berücksichtigt werden.

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