Warum PR-Berater in Social Media präsent sein müssen

Immer mehr Menschen kommunizieren in sozialen Medien. Auch für die Unternehmen und das B2B-Geschäft ist es schwierig geworden, diese Entwicklung zu ignorieren. Tatsache ist, dass PR und Social Media bereits heute oft gemeinsam eingesetzt werden. Speziell große Unternehmen der Markenartikelbranchen – von Coca Cola über Google bis Apple – bespielen erfolgreich alle verfügbaren Kommunikationskanäle, also auch Instagram, Facebook, Twitter und YouTube.

Warum ist Social Media so wichtig?
Mit Social Media kann man mit einer großen Anzahl von Menschen direkt und unmittelbar kommunizieren. Es ist der viel schnellere, direktere Weg zu einem Zielpublikum, und oft auch authentischer als klassische PR-Maßnahmen wie Presseaussendungen oder Newsletter. Wobei es aber auch in Social Media um die Story geht, also Geschichten, die man selbst oder das Unternehmen zu erzählen hat. Dabei kann man dieselben Geschichten in der Pressearbeit und in Social Media verwenden – eine echte Win-Win-Situation.

Muss ich selbst auf Facebook aktiv sein?
Kurz gesagt: ja. Wer nicht täglich (oder zumindest wöchentlich) postet, antwortet, teilt oder liked, wird weder ein Gefühl für die sozialen Medien entwickeln noch das notwendige Netzwerk an Freunden, Followern und Lesern aufbauen können. Denn je größer der virtuelle Freundeskreis ist, desto erfolgreicher lässt sich über Social Media kommunizieren. Sinnvolle Plattformen für die B2B-Kommunikation sind auch Xing und LinkedIn. Hier kann man nicht nur Kontaktdaten austauschen, sondern auch aktuelle Events, News und Themen posten, teilen und liken. Vorteil ist auch hier wieder, dass man relativ viele Adressaten mit nur wenigen Klicks erreicht.

Wie beginne ich?
Ein guter Einstieg in die Welt der Social Media PR ist das Schreiben und Veröffentlichen (etwa auf WordPress oder Website) von Blogs. Ideen und Themen dafür lassen sich beispielsweise aus Fragen entwickeln, die häufig von Kunden gestellt werden. Ebenso eignen sich neue Produkte und Dienstleistungen, Vertragsabschlüsse oder Neueröffnungen gut für eine kurze Meldung in den sozialen Medien. Oder man schreibt Artikel über ein bestimmtes Fachgebiet und positioniert sich damit als Experte. Bilder oder kurze Videos sind bei allen Beiträgen so gut wie Pflicht. Je lebendiger, authentischer und spontaner, desto besser für die Aufmerksamkeit. Wichtig ist, dass man Beiträge passend zum jeweiligen Social-Media-Kanal entwickelt – von ganz kurz (Twitter) bis zu sehrausführlich (Blog). Die Story muss auch thematisch zum Medium und dessen Zielpublikum passen.

Synergien nutzen
Viele Themen und Inhalte, die man für die PR verwendet, lassen sich auch für Social Media adaptieren und einsetzen. GutesBeispiel dafür sind neue Angebote und Aktionen für Kunden, Veranstaltungen, Erfolgsmeldungen, aber auch die Vorstellung neuer Außendienstmitarbeiter. Wer regelmäßig in den sozialen Medien unterwegs ist, bekommt relativ schnell ein Gespür dafür, welche Themen und Formate sich am besten eignen, um spannende Geschichten für die Zielgruppen aufzubereiten. Auch hier gilt: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

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