Corporate Blogging: Alle Seiten des Unternehmens

Kein Zweifel: Ein Corporate Blog ist der ideale Kanal für Unternehmen, um ihre Inhalte selbst zu publizieren. Denn hier ist man nicht an doch relativ starre Formate wie eine Presseinformation oder ein Fachartikel gebunden, die bestimmten journalistischen Vorgaben entsprechen müssen. Im Blog kann man subjektiver werden, „seine“ Sicht der Welt darstellen und auf die sonst unantastbare redaktionelle Ausgewogenheit verzichten. Dabei sollte man dennoch inhaltlich gehaltvoll bleiben. Denn platte Werbung hat auch in einem Blog nichts verloren. Allein es bleibt ein Problem beim Corporate Blogging: Jemand muss die Blogs auch schreiben.

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Im Antiquariat der Wörter

Neulich in einem Biergarten am Donauufer –
Sie: „Wie wärs denn dieses Jahr mit Florenz?“
Er: „Ach, das wäre mal wieder was. Erinnerst Du dich noch an unsere Sommerfrische 1978 in Fiesole?“
Sie: „Oja, und an das Schmausen nach den Touren …“
Er: „Wären da nur nicht diese langhaarigen Radaubrüder gewesen!“
Sie: „Ach schau, die waren jung – so wie Du in deinen Flegeljahren.“ –
Sommerfrische? Schmausen, Flegeljahre? – Um heute derartigen Wörtern zu begegnen, muss man wohl Unterhaltungen älterer Semester lauschen oder die Klassiker der deutschen Spätromantik wieder lesen. In Zeiten von Facebook, Twitter usw. treten derartige – mitunter staubbedeckte – Wörter selten in Erscheinung. Heute spricht man eher von Urlaub, Ferien, Essen und Pubertät.

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Die Unzufriedenheit vieler Frauen und was Social Media damit zu tun haben

Welche Frau kennt das nicht: der kritische Blick auf sich selbst. Der Bauch war schon mal flacher, die Haut straffer und die Haare voller. Rund 91 % der Frauen sind laut dem Dokumentarfilm „Embrace“ unzufrieden mit ihrem eigenen Körper. Das Schönheitsideal 90-60-90 gerät immer mehr ins Schwanken und ist in der Modebranche schon längst kein Standard mehr. Die Unzufriedenheit vieler Frauen und was Social Media damit zu tun haben weiterlesen

Die Attraktivität von Fakten

Es gibt ja so Momente, in denen mir die tägliche Arbeit als nicht enden wollende Sisyphos-Arbeit erscheint. Eine Pressemitteilung jagt die andere, dieser Journalist will den versprochenen Anwenderbericht schon drei Wochen früher, jener Ansprechpartner für das vereinbarte Interview ist telefonisch nicht zu erreichen, die Freigabe für den vierseitigen Fachartikel ist seit zwei Tagen überfällig. – Wer in dieser Branche arbeitet, weiß, was ich meine … Auch meine Begriffs-Allergie gegen „Kompetenz“, „Innovation“ und „Bereich“ findet sich noch oft genug Angriffen aus Ecken des BWL- und Marketing-Sprechs ausgesetzt. Derartigen Herausforderungen begegnen meine Kolleginnen, Kollegen und ich mit entspannungsfördernder Bauchatmung, liebenswürdigen Terminerinnerungen und einer unerschütterlich freundlichen Dickfelligkeit in der Verteidigung sprachlicher Klarheit. Das nennt man Routine.

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