In meinem ersten Blogbeitrag entschied ich mich damals für die Metapher des Staffellaufs. Angelehnt an die Olympischen Spiele habe ich den Beginn meines Praktikums mit der Fackelübergabe verglichen. Das Feuer symbolisiert für mich die Motivation und Leidenschaft, die ich in meine tägliche Arbeit einbringen wollte. Ich bin froh, dass diese Flamme auch bis zum Schluss nicht erloschen ist. Und nun schließt sich der Kreis: Jetzt ist es an mir, die Fackel an den nächsten Praktikanten zu übergeben.

Was habe ich in meinem Praxissemester erlebt?

Sechs Monate sind seitdem vergangen und ich bin der Meinung, die richtige Wahl getroffen zu haben. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und am Ende ist das doch die beste Bestätigung. Bei der täglichen Arbeit stand mir ein tolles Team zur Seite, das den Spagat zwischen Freiraum und Hilfestellung bei den anfallenden Aufgaben im ausgewogenen Einklang hielt. Mir wurde ermöglicht, erst einmal vieles auszuprobieren und durch praktische Einblicke zu lernen. Gefallen hat mir dabei besonders der Kontakt mit den Kunden und damit verbunden die Möglichkeit, direktes Feedback zu erhalten. Ich war begeistert, meine ersten eigenen Veröffentlichungen in den Händen zu halten.

Mit dem Inklusionsprojekt und dem Anwenderbericht durfte ich sogar zwei Projekte selbstständig betreuen und darüber hinaus Pressemeldungen und andere Texte verfassen. Doch gerade bei journalistischen Texten ist mir wieder deutlich geworden, dass bei aller Schnelligkeit die Qualität über Allem steht. Es kommt auf die Feinheiten an und durch ständige Übung hat sich mein Gespür dafür schon etwas verbessert. Ich finde es faszinierend, den gesamten Prozess eines Textes, von der Entstehung über die Veröffentlichung bis hin zur Archivierung, während meines Praktikums hautnah mitzuerleben. Getreu meinem Wunsch wurde ich also innerhalb eines kurzen Zeitraums mit den unterschiedlichsten Aufgaben konfrontiert und habe dabei einiges an Erfahrung gewonnen.

An dieser Stelle möchte ich mir natürlich nicht die Chance entgehen lassen, abschließend ein kollektives Dankeschön an die Press’n’Relations zu richten. Ich habe mich wirklich gut in das Team integriert gefühlt und damit macht der Arbeitsalltag gleich mehr Spaß.

Nach einer kurzen Erholungspause lässt die nächste große Herausforderung für mich nicht lange auf sich warten. Ab Oktober beginnt mein letztes Semester und ich schreibe meine Bachelorarbeit. Den September nutze ich für die Themenfindung und die Abstimmung mit dem zuständigen Dozenten. Was ich hier über das Schreiben gelernt habe, kann ich also gleich unter Beweis stellen 😀

Nun bleibt mir nichts weiter übrig, als die Fackel an den nächsten Praktikanten weiterzureichen. Denn ab Montag darf sich schon „der Neue“ im Agenturalltag beweisen.

Ich wünsche dem gesamten Team sowie meinem Nachfolger alles Gute!

Ich bin dann mal weg … ABER man sieht sich immer zwei Mal im Leben 😉

Viele Grüße,

Falko M.- Praktikant