Unser Praktikant Falko stellt sich vor

Wir alle haben noch die Winterspiele in Sotchi im Kopf und wie bei Olympia wird auch hier bei Press’n’Relations die Fackel weitergegeben. Die Flamme darf nicht erlöschen und so trete ich hochmotiviert die Nachfolge von Lea als Praktikant an. Beim Durchlesen der bisherigen Blogeinträge muss ich jedoch jetzt schon die Erwartungen der Leser hier enttäuschen. Tolle Zeichnungen wird es an dieser Stelle von mir leider nicht geben, das will ich niemandem zumuten. Unser Alltag ist inzwischen dem schnellen Wandel verfallen und so werde ich ab jetzt diesem Blog meine persönliche Note verpassen.

PNR-Falko 2Mein Name ist Falko Müller, ich bin 24 und gebürtiger Ulmer. Ich studiere PR- und Kommunikationsmanagement und für die nächsten sechs Monate werde ich versuchen, die Ehre der Praktikanten hochzuhalten. Raus aus der trockenen Theorie wage ich das Praxisexperiment als Praktikant. Ich habe mich bewusst für eine Agentur entschieden, da ich in meinem Praxissemester in kurzer Zeit so viel wie möglich mitbekommen möchte. Frei nach dem Motto „Wer rastet, der rostet“ suche ich immer mehr nach Abwechslung als nach Beständigkeit. So sind meine Erwartungen eher ein häufiger wechselndes Tagesgeschäft, als Monate im Voraus minuziös geplante Strategien.

Blickt man zurück, hatte die Straße des Lebens, die mich letztendlich hierher geführt hat, wenig überraschend einige Umwege. Nach meinem Abitur stand mir die ganze Welt offen, nur der Kopf war wie vernagelt. Ich entschied mich für ein Freiwilliges Soziales Jahr, um in Ruhe über einiges nachdenken zu können. Meine Leidenschaft für Sprachen führte mich zu einer Tätigkeit als Sprach- sowie Nachhilfelehrer in einer Einrichtung für Migranten. Gleichzeitig fungierte ich bei Behördenterminen als Deutsch- und Englisch-Dolmetscher. Einmal die Woche unternahm ich zudem den Versuch, in einer Kindergruppe allein acht bis zehn Kinder mittags zu beschäftigen. Überlebenswichtig waren hier für mich Kommunikation, Kreativität und Flexibilität.

Mein Dienst dauerte ein Jahr. Danach wagte ich mein erstes Studienexperiment in Form von Medieninformatik. Zwei Semester ging das gut, aber recht schnell war mir klar: nicht für immer! Meine Gedanken und meine Phantasie laufen nicht immer in geregelten Bahnen. Sie brauchen Freiland- und nicht Käfighaltung. Das berühmte Schema F der Mathematik entpuppte sich für mein Leben als nicht kompatibel. Dieses „F“ assoziierte ich eher mit „Frust“ als mit „Freude“.

Mein Durst nach mehr sprachlicher und kreativer Herausforderung wird nun im Studium PR-und Kommunikationsmanagement gestillt. Eine reizvolle Aufgabe, immer wieder zu versuchen, aus der Masse herauszustechen. Diese Abzweigung sehe ich als meine bisher beste Entscheidung. Und mit dem Praxissemester rase ich mit Vollgas weiter dem Ende entgegen. Ich bin gespannt, welche Aussichten sich mir die nächsten sechs Monate bieten!

Hauptsache das Feuer erlischt bis zum Ende nicht.

Viele Grüße,

Falko M.- Praktikant