Heureka!

Es ist zwar schon ein paar Jahre her, TS-Blogbeitrag-Ideenfindungaber ich kann mich noch gut daran erinnern: Während eines Termins bei einem potenziellen Neukunden wurden mein Chef Uwe Pagel und ich gleich nach der Begrüßung mit einer überraschenden Frage konfrontiert: „Wie kommen Sie auf Ideen?“ Wir waren beide kurz baff, bis unser Gegenüber ein eher spontanes „in der Dusche“ als Antwort erhielt. Tatsächlich hatten wir uns mit dieser Frage bislang nicht wirklich beschäftigt. Ideen „hat“ man einfach, oder nicht? Heureka! weiterlesen

Keywords oder Key Words? Suchmaschinen mögen keine Komposita

Heißt es nun Smartphonehülle oder Smartphone-Hülle? Oder doch lieber Smartphone Hülle? Keywords zu vergeben oder die passenden Keywords bei der Internetrecherche zu verwenden, ist keine Sache der Rechtschreibung, sondern folgt eigenen Gesetzen. Übrigens: Auch wenn das Handy bei den Briten und Amerikanern eigentlich „cell phone“ oder „mobile phone“ heißt und Smartphones auch in Deutschland längst nicht mehr handlich (=handy) sind… „Handy Hülle“ liefert bei der Internetrecherche nach der geeigneten Smartphone-Hülle mehr Treffer als „Smartphone Hülle“ – und Handyhülle in diesem Fall noch viel mehr. Ich sag’s ja: Sind halt eigene Gesetze. Mit vielen Ausnahmen.

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Euphemismus-Euphorie – von der Last, schön zu schreiben

Nicht um Schönschrift geht es hier, sondern darum, wie (und ob) Texte mit einem positiven Touch geschrieben werden können. Denn obwohl die deutsche Sprache reich an Wörtern ist, die sich treffsicher einsetzen ließen, sind im Marketing viele Vokabeln tabu. Begriffe wie „Risiko“ haben für manche den gleichen Gruselfaktor wie eine Folge von Akte X. Diese Formulierungen zu vermeiden, ist manchmal nicht leicht. Und übertriebener Euphemismus oft auch nicht schön. Euphemismus-Euphorie – von der Last, schön zu schreiben weiterlesen

Korrektur lesen – vertrauen Sie nicht auf das, was Sie sehen

IMG_0145 KopieEiner unserer Grundsätze in der täglichen Pressearbeit lautet, dass kein Text ungeprüft das Haus verlässt. Das bedeutet, dass alle Presseinformationen, Anwenderberichte und Artikel von mindestens vier Augen Korrektur gelesen werden. Was auf den ersten Blick nach einer einfachen Aufgabe aussieht, gestaltet sich in der Ausführung jedoch meist etwas schwieriger. Denn überprüft werden müssen – in dieser Reihenfolge – Rechtschreibung, Grammatik, Inhalt und zu guter Letzt auch noch die Optik. Der Haken an der Geschichte: Dabei gilt es, das eigene Hirn nicht nur richtig einzusetzen, sondern teilweise auch auszutricksen. Soviel vorab: Vertrauen Sie nicht dem, was Sie sehen. Korrektur lesen – vertrauen Sie nicht auf das, was Sie sehen weiterlesen