Von Steckdosen, Salatköpfen und City-Logistik

Strom kommt aus der Steckdose. Und den frischen Salat kann man im Supermarkt kaufen. Das sind Selbstverständlichkeiten. Aber vieles in unserem Alltag ist dann doch etwas komplizierter, als es auf den ersten Blick scheint. Unsere moderne Lebensweise führt uns als (urbane) Gesellschaft immer öfter an Grenzen – an ökonomische und ökologische. Wir zerbrechen uns seit vielen Jahren den Kopf darüber, woher zum Beispiel der Strom, den wir scheinbar „ganz einfach auf Knopfdruck“ beziehen, denn kommen soll. Mehr Windräder und weniger Kohlekraftwerke, das ist mittlerweile Konsens. Doch der Weg zur Energiewende ist weit. Und deshalb kann die Lösung nur lauten: viele kleine Schritte führen zum Ziel. Und diese „kleinen Schritte“ zeigen wir immer wieder in unserer Pressearbeit, anhand von sogenannten Anwenderberichten oder „Success-Stories“. Erfolgreiche Umweltprojekte machen Mut, zeigen die technische Machbarkeit auf und animieren Entscheider zum erfolgreichen „Nachmachen“.

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Kommunikation wird überbewertet

Montagmorgen, ich stehe – gemeinsam mit gefühlt 500 anderen – am Bahnsteig, und das jetzt schon seit geraumer Zeit. S-Bahn? Fehlanzeige. Genau wie auf der Anzeigentafel, die dem geneigten Fahrgast eigentlich sagen sollte, wann der nächste Zug kommt, oder eben nicht. Durchsagen gibt es auch nicht. Laut DB-App ist meine Bahn schon an mir vorbeigefahren und es liegen keine Störungen vor. Langsam frage ich mich, ob wir hier in München seit neuestem über Tarnkappen-Züge verfügen.

Der Start in die Woche ist jedenfalls gescheitert – leider wie so oft. Dabei wäre es ja überhaupt kein Ding, Probleme im Münchner S-Bahnverkehr sind nichts Neues und Notarzteinsätze etc. fast an der Tagesordnung. Das Ärgerliche ist aber, dass ich mal wieder keine Ahnung habe, warum ich auch an diesem Montag in der Pampa, in der ich nun mal wohne, festsitze. Hätte ich früher von den Problemen gewusst, hätte ich das Auto genommen oder wäre gleich im Home Office geblieben. Aber stattdessen: Fehlanzeige und hoffnungsvolles Warten, dass doch noch irgendetwas Richtung Büro fährt. Kommunikation wird überbewertet weiterlesen

Die zwei Seiten des Schreibtischs – Journalisten vs. PRler (Teil 1)

Ein Jobwechsel innerhalb einer bestimmten Branche verhilft einem oftmals zu anderen Aus- und Einsichten. So ging es zumindest mir, als ich nach einem knappen Jahrzehnt als Redakteur vor mehr als zwei Jahren in die PR-Branche gegangen bin. Während ich bis dato quasi auf der „guten“ journalistisch-redaktionellen-investigativen Seite des Schreibtischs saß (meine Kollegen lachen gerade laut), fand ich mich danach auf der „dunklen“ Marketing-getriebenen Seite der Macht wieder (jetzt schauen sie – wie passend – etwas böse). Wenigstens dachte ich das vorher, da ich im Laufe der Zeit doch so die eine oder andere negative Erfahrung mit PR-Agenturen gemacht hatte – Anwesende natürlich ausdrücklich ausgeschlossen (jetzt ist wieder alles gut)!

Jedenfalls haben mich die Erfahrungen von beiden Seiten des Schreibtischs zu folgendem Text inspiriert: Die Do’s  and Don’ts in der Kommunikation mit Journalisten und Redakteuren. Los geht’s mit der … Die zwei Seiten des Schreibtischs – Journalisten vs. PRler (Teil 1) weiterlesen