Kuratierte Inhalte – Die Vorkoster des Internets

Aus verschiedenen Zeitepochen sind bis in die Neuzeit Vorkoster bekannt, deren riskante Hauptaufgabe darin besteht, ihre jeweiligen Auftraggeber vor vergifteten Speisen zu Vorkoster des Internetsbewahren. Was für eine sichere und schmackhafte Nahrungsaufnahme gilt, lässt sich auch auf den Konsum von Inhalten aus dem Internet übertragen – denn hier wie dort kommt es ja in erster Linie auf den Inhalt an. Zwar ist die Gefahr von direkten tödlichen Auswirkungen beim Lesen von schlechten Texten eher gering, aber der Ärger über die verlorene Zeit ist trotzdem vorhanden. Das Problem ist bekannt, bereits seit Längerem empfehlen Experten und – vor allem in den Social Media – Algorithmen aufgrund der bisherigen Lesegewohnheiten mehr oder weniger interessante Beiträge. Die hier vorgestellte Plattform „piqd“, ein Münchner Startup, beschreitet mit ihrem journalistischen Ansatz einen anderen Weg. Kuratierte Inhalte – Die Vorkoster des Internets weiterlesen

Euphemismus-Euphorie – von der Last, schön zu schreiben

Nicht um Schönschrift geht es hier, sondern darum, wie (und ob) Texte mit einem positiven Touch geschrieben werden können. Denn obwohl die deutsche Sprache reich an Wörtern ist, die sich treffsicher einsetzen ließen, sind im Marketing viele Vokabeln tabu. Begriffe wie „Risiko“ haben für manche den gleichen Gruselfaktor wie eine Folge von Akte X. Diese Formulierungen zu vermeiden, ist manchmal nicht leicht. Und übertriebener Euphemismus oft auch nicht schön. Euphemismus-Euphorie – von der Last, schön zu schreiben weiterlesen

Themenplanung 2015 – Kommunikatoren sollten die geplanten Themen der Medien kennen

Über die Themenplanung als Fernglas des PRlers und den damit verbundenen Recherche-Aufwand haben wir bereits vor einiger Zeit berichtet. Und dass ein frühzeitiges Versenden von Pressetexten die Chance auf eine Verwertung in den Zielmedien erhöht, bestätigt nun auch die Studie „Themenplanung 2015“ von Mount Barley Publishing. Geschäftsführer Fabian Gerstenberg war so freundlich, uns die Umfrageergebnisse in einem Kurzinterview zu schildern. Themenplanung 2015 – Kommunikatoren sollten die geplanten Themen der Medien kennen weiterlesen

Deutsche Sprache, schwere Sprache …

… vor allem, wenn es englisch wird.

Von Aftershave und Cocktail bis hin zu Lifestyle, Snowboard, Wellness oder Zoom: Die Globalisierung hat bereits vor vielen Jahren ihre Fingertips nach der deutschen Sprache ausgestreckt. Enorme Performance zeigen die anglikanisch geprägten Buzzwords gerade in technisch orientierten Branchen wie beispielsweise der IT, im Health- oder Logistics- Umfeld. Wer als Fachredakteur über keine ausgeprägten Denglisch-Skills verfügt, kommt immer schneller ans persönliche Limit und Vokabeln wie Smart Metering, Touchscreen, Workforce, Unified Threat Management, Trailer oder Support – wie sie nicht zuletzt die Headlines unserer eigenen News und Stories prägen – führen mit Voll-Speed zum orthografischen Burn-out. Der Peak dieses Trends ist hierbei noch lange nicht in Sicht und es gilt für alle Ghost Writer im Bereich Public Relations, entsprechende Survival-Strategien zu finden. Deutsche Sprache, schwere Sprache … weiterlesen