We’re all sitting in one boat …

Dass der Umgang mit Fremdsprachen zahlreiche Stolpersteine birgt, ist in diesem Blog bereits mehrfach angeklungen. Die Beiträge von Ralf Dunker, Désirée Müller – sogar zweimal  – und mir lassen den Facettenreichtum der Tücken, die im multilingualen PR-Alltag lauern, bereits erahnen. Das Ende der Fahnenstange ist damit jedoch noch lange nicht erreicht. Zeit also, sich an dieser Stelle einem weiteren Aspekt der Problematik zu widmen – inklusive Lösungsvarianten.

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Die Attraktivität von Fakten

Es gibt ja so Momente, in denen mir die tägliche Arbeit als nicht enden wollende Sisyphos-Arbeit erscheint. Eine Pressemitteilung jagt die andere, dieser Journalist will den versprochenen Anwenderbericht schon drei Wochen früher, jener Ansprechpartner für das vereinbarte Interview ist telefonisch nicht zu erreichen, die Freigabe für den vierseitigen Fachartikel ist seit zwei Tagen überfällig. – Wer in dieser Branche arbeitet, weiß, was ich meine … Auch meine Begriffs-Allergie gegen „Kompetenz“, „Innovation“ und „Bereich“ findet sich noch oft genug Angriffen aus Ecken des BWL- und Marketing-Sprechs ausgesetzt. Derartigen Herausforderungen begegnen meine Kolleginnen, Kollegen und ich mit entspannungsfördernder Bauchatmung, liebenswürdigen Terminerinnerungen und einer unerschütterlich freundlichen Dickfelligkeit in der Verteidigung sprachlicher Klarheit. Das nennt man Routine.

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Liest du noch oder schreibst du schon?

Wie angekündigt, gibt es heute mehr: zu mir, den Kunden von Press’n’Relations und den Projekten, die ich hier betreuen darf.

Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja, genau: Bei dem Kundenprojekt, von dem ich erzählen wollte. Eins vorweg, es war das erste aber garantiert nicht das letzte Projekt für einen Kunden, das ich eigenständig betreuen durfte. Aber der Reihe nach. Liest du noch oder schreibst du schon? weiterlesen

In der Kürze liegt die Würze

IMG_1089„Mit dem Geschriebenen musst du eine Geschichte erzählen und den Leser mit auf eine Reise nehmen – Das geht nur, indem du Bilder kreierst und Metaphern benutzt“, sagte mein ehemaliger Deutschlehrer bei der Einführung des Themas ‚Essay’. Dabei gibt es keine Regeln und auch kein Richtig oder Falsch. Es geht nur darum, eine gute Idee zu haben und diese mit Hilfe von Adjektiven und Verschnörkelungen auf Papier zu bringen – also das genaue Gegenteil zum Verfassen einer Pressemitteilung. In der Kürze liegt die Würze weiterlesen