­ Als Praktikant stellt man sich gerne neuen Herausforderungen. Gleich zu Beginn meines Praktikums übertrug mir mein Chef die Verantwortung, die Pressearbeit des Wilken-Benfizkonzerts zu betreuen. Eine schöne Aufgabe, wie sich im Nachhinein herausstellte. In diesem Blog schildere ich meine Impressionen vom Veranstaltungsabend.

Feiern und Tanzen zu erstklassiger Musik. Auch mit der fünften Auflage des Wilken-Benefizkonzerts landeten die Auszubildenden und DHBW-Studierenden des Softwareunternehmens Wilken einen Volltreffer. Das Konzert fand am Samstagabend erstmals im Wiley Club statt und lockte 350 begeisterte Zuhörer nach Neu-Ulm. Die Musik der Bands megaphon, Mira Wunder und Qunstwerk bot ein breitgefächertes Musikspektrum und sorgte für beste Unterhaltung. Die Aftershow-Party mit DJ Plattenkratzer rundete das Konzert ab.

„Die Veranstaltung war ein Erfolg, wir haben viel Lob für unsere Leistung erhalten“, freute sich Projektleiterin Kerstin Vitek. Auch die Stimmung im Wiley-Club sei sehr gut gewesen – neben der Organisation sicherlich auch ein Verdienst der drei Bands an diesem Abend.

Das Nürnberger Musikkollektiv „megaphon“ lud mit einer Mischung aus Reggae, Hip-Hop und Funk bereits zu Beginn die Zuhörer zum Tanzen und Mitsingen ein. Offbeats und groovige Basslines verschmolzen mit knackigen Melodien zu ansteckender Tanzmusik.

Bereits Monate im Voraus hatten die zehn Azubis und Studierenden des Ulmer Softwarespezialisten Wilken mit den Planungen für das Benefizkonzert begonnen und die Aufgaben in verschiedenen Ressorts aufgeteilt. Durch den Wechsel in den Wiley-Club stand das Team in diesem Jahr vor einer besonderen Herausforderung, die angesichts des reibungslosen Veranstaltungsablaufs aber problemlos gemeistert wurde. Auch in diesem Jahr wurde mit dem Erlös die „Aktion 100.000 und Ulmer helft“ der Südwestpresse und der Stadt Ulm unterstützt. Die Spende kommt krebskranken Kindern in der Region zugute. 
Zudem hatten es die Organisatoren geschafft, die Stuttgarter Poprocker von Mira Wunder nach dem Vorjahr zum zweiten Mal für das Benefizkonzert zu gewinnen.

Mit der Routine einer ausgedehnten Festivaltournee
(Chiemsee Summer, Vorband Silbermond) schlugen die Stuttgarter im zweiten Konzertteil stilsicher sowohl sanfte, als auch rockige Töne an. Allen voran Frontsängerin und Powerfrau Anna animierte das Publikum während der 60-minütigen
Performance zum Mitmachen. Ganz tief unter die Haut ging die Ballade „Kompass“, die verteilten Knicklichter verliehen dem Song eine besondere Kulisse. Zum Ende ihres persönlichen Jahresabschlusskonzerts bedankte sich das Quartett für die kräftige Unterstützung und hielt die Stimmung per Schnappschuss fest.

Für die Bandmitglieder von „Qunstwerk“ war die dritte Teilnahme am Benefizkonzert aus persönlichen Gründen Ehrensache, vor knapp zwei Jahren erlag ihr Drummer Stefan an Krebs. Singen mit dem Publikum, Freestyle-Einlagen und witzige Dialoge zwischen den Frontmännern Hospo und Ilber – Elemente, die den Auftritt zu einer genial durchdachten Show machten. Auch sie verabschiedeten sich nach einer energiereichen Darbietung vorerst von der Bühne, in naher Zukunft wollen die Ulmer wieder an eigenen Stücken arbeiten.


Unter den Beats von DJ Plattenkratzer klang das Konzert aus, das Wilken wie in den Vorjahren als Erfolg abstempeln darf. Demnach ist es kaum überraschend, dass der Wilken-Nachwuchs eine weitere Auflage anstrebt und bereits die Vorbereitungen für das kommende Jahr eingeläutet hat.