Die Bewegung „Fridays for Future“ kennt mittlerweile sicher jeder. Jugendliche gehen auf die Straße, um für schnelle und effiziente Klimaschutzmaßnahmen zu demonstrieren. Hat das aber alles überhaupt einen Sinn, wenn die Hälfte der Demonstranten danach einen Schnitzelwecken essen geht? Der Vegetarismus oder gar Veganismus ist heutzutage ein umstrittenes Thema. Wie aber hängt nun der Klimaschutz mit der vegetarischen/veganen Ernährung zusammen?

Ein Kompaktwagen mit Verbrennungsmotor stößt jährlich bei 15.000 gefahrenen Kilometern etwa zwei Tonnen CO2 in die Atmosphäre. Der Treibhauseffekt durch das Methan, das von der Kuh produziert wird, entspricht hingegen einer CO2-Menge von drei Tonnen pro Jahr. Warum ist die Debatte um Elektroautos also so groß und der Vegetarismus wird nur als „Trend“ abgestempelt.

Einen weiteren wichtigen Aspekt stellt die rasante Abholzung der Wälder dar und somit die Zerstörung unseres Ökosystems. Zwar ernähren sich viele Vegetarier/Veganer auch von Sojaprodukten, jedoch findet der Anbau in Europa, Kanada oder China statt. Der Regenwald in Brasilien hingegen wird unter anderem für Soja abgeholzt, welches als Futter für die Tiere verwendet wird, die dann später auf unseren Tellern landen. Das sowas aber nicht in den Medien gezeigt wird, sondern nur die schlimmen Buschfeuer in Australien, ist selbstverständlich, ansonsten würde uns allen der Appetit auf das gute Steak vergehen.

Mein Beitrag für den Klimaschutz

Ich selbst esse seit Mai 2019 kein Fleisch und keinen Fisch mehr. Ob ich mir deswegen dumme Kommentare anhören durfte? Selbstverständlich. Dass es für die meisten Leute ein Thema ist, über das ausschließlich gelächelt wird, finde ich persönlich eine traurige Sache. Häufig wurden Sätze geäußert wie: „Das wirst du nicht lange durchhalten“ oder „Die Tiere sterben doch sowieso“.

Was den meisten nicht bewusst ist: Es gibt viele weitere Beweggründe, um vegetarisch oder vegan zu leben – beispielsweise zugunsten des Umweltschutzes, der Gesundheit oder um Geld zu sparen. Gerade die Jugendlichen von Fridays for Future sollten wissen, dass nicht nur die Politik für das Stoppen des Klimawandels verantwortlich ist, sondern auch unser eigener CO2 -Fußabdruck zählt (oder der einer Kuh) …

Nachhaltige Agentur

Dies war auch einer der Gründe, weshalb ich mich für ein Praktikum bei Press´n´Relations entschieden habe. Im Jahre 2007 war Press´n´Relations die erste PR-Agentur in Deutschland, die klimaneutral wurde. Mit Investitionen in Wind- und Wasserkraft Projekte, trägt die Agentur zur Verbesserung des Klimas und somit der Rettung unseres Planeten bei, was ich für eine wichtige Sache halte.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es eigentlich nicht meine Aufgabe ist, über
Umweltschutz, Tierleid oder Gesundheit aufzuklären. Ich finde es jedoch wichtig, solche Themen anzusprechen. Vielleicht bewirkt es ja, dass mehr Menschen damit anfangen, ihr eigenes Essverhalten zu hinterfragen und sich Gedanken darüber zu machen.