Zeit für den Abschlussblog. Zugegebenermaßen war ich mir nicht sicher, wie ich den letzten Blog schreiben sollte. Die einfachste Lösung wäre gewesen, einfach die Texte meiner Vorgänger zu lesen und deren Konzept auf meinen Text zu übertragen. Doch die Vorstellung, dass mein letzter Fußabdruck auf dem Press’n’Relations-Schnee in seiner Form identisch mit dem der anderen sein sollte, wollte mir nicht so richtig gefallen (das wäre auch schon der Schuhgröße wegen unmöglich 😉 ). Ich gehe davon aus, dass allen Press’n’Relations-Praktikanten im Kern die gleichen Aufgaben, Verpflichtungen und Erfahrungen zugekommen sind. Regelmäßige Blogleser könnten sich, trotz der unterschiedlichen „Lobeshymnen“ vielleicht schon satt gelesen haben. Deshalb werde ich in meinem letzten Blog nicht meine Praktikumszeit zusammenfassen, sondern versuchen, meine Erfahrungen mit den Beschreibungen der früheren Autoren zu vergleichen.

In einem Großteil der Zeilen in den Texten meiner Vorgänger bedanken sie sich für die Praktikumszeit bei Press’n’Relations. Sie bedanken sich beim Chef für das entgegengebrachte Vertrauen und bei den Kollegen für die Unterstützung. Die gute Integration des Praktikanten und die gute Stimmung innerhalb des Teams werden großzügig gelobt. Ich denke, dass ich auf die Danksagungen hier nicht speziell eingehen muss, denn ich konnte quasi gar nicht anders, als mich schon in jedem vorherigen Blog zu bedanken. Trotzdem noch einmal kurz und knackig: Danke!

Das PnR Team mit Praktikant

Ich kann über die Stimmung im Team ebenfalls nichts Negatives sagen … Aber: Der Begriff „Team“ ist vielleicht zu unpersönlich gewählt, um das Verhältnis der Mitarbeiter zum Chef und untereinander zu beschreiben.

Als Beispiel hierfür dient denke ich die Tatsache, dass die PnR-Mitarbeiter einmal jährlich gemeinsam ein Wochenende zum Skifahren nach Österreich fahren. Und ja, ich weiß, was Sie jetzt denken. Aber Nein, dass ist keine vom Personalmanagement durchdachte Teambuilding-Maßnahme, wie man sie vielleicht aus größeren Unternehmen kennt. Denn es gibt kein Unternehmensetat dafür – Jeder zahlt selbst. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich kenne kein weiteres Unternehmen, in dem fast die gesamte Belegschaft gemeinsam ihren Urlaub verbringt. So viel zur Frage nach der Stimmung im Team.

Das schafft mir gleichzeitig den perfekten Übergang zum nächsten Themenschwerpunkt in den Lobeshymnen meiner Vorgänger: die gute Integration des Praktikanten. Auch hier habe ich ein perfektes Beispiel parat: Ich, nur sechs Monate Mitglied des Press’n’Relations-Teams, bin nämlich kurzerhand zu dieser – ich denke man kann fast sagen – Familientradition eingeladen worden. Im Gegensatz zu meinen Vorgängern kann ich also nicht nur vermuten, dass ich meine Kollegen im Leben noch ein zweites Mal sehen werde, sondern weiß es sicher, denn ich gehe mit ihnen, knapp zwei Wochen nach dem Ende meines Praktikums, gemeinsam in den Urlaub.
Integration des Praktikanten? Klare 1+.

In meinem Fazit kann ich also jedem vorherigen Praktikanten nur zustimmen. Die Zeit bei Press’n’Relations war der Hammer! Ich möchte keinen Tag der vergangenen sechs Monate missen und bereue auch auf nicht, mich gegen einen Namen im Lebenslauf entschieden zu haben. All meine karrieretechnischen Erwartungen wurden übertroffen und zusätzlich hatte ich eine wunderschöne Zeit. Ich bin nicht nur an Erfahrungen und Eindrücken reicher geworden, sondern auch an Freunden.

Praktikant beim Skifahren

Grüße vom Gipfel

Um das Ganze nun passend abzurunden, möchte ich zum Abschluss noch die Verbindung zu meinem ersten Blog herstellen. Dort beschrieb ich die auf mich zukommenden Aufgaben als Berge, die es zu überwinden gilt. Mein Praxissemester war das Klettern bis zur Spitze. Jetzt, ein halbes Jahr später, kann ich sagen ich habe diese Spitze erreicht. Es geht sogar noch weiter, denn der Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit des Press’n’Relations-Teams habe ich es zu verdanken, dass dies nicht nur symbolisch der Fall ist. In zwei Wochen gilt es nämlich diesen Berg wieder unbeschadet runterzukommen, dann allerdings auf Skiern und deutlich weniger mühsam.

In diesem Sinne wünsche ich allen Bergsteigern „Glück auf!“ und allen Skifahrern „Glück ab!“ Vielleicht sieht man sich auf der Piste wieder. 😉

Max B. – Praktikant