Last-Minute-Panik, gutes Essen und ein neues Jahr – Wie man als PnR-Praktikant ins neue Jahr rutscht

Bis zum 23. Dezember wurde in der Magirusstraße 33 noch fleißig gearbeitet. Ich war einer der wenigen Glücklichen, die bis zum Schluss im Büro bleiben durften. Es gab schließlich auch kurz vor Weihnachten noch einiges zu erledigen. Wie so oft wartete eine Presseinformation auf ihre Fertigstellung. Diese ging mir aber nicht so einfach von der Hand, ich schrieb bereits seit Tagen daran herum. Zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kam ich trotzdem nicht. Kennen Sie dieses Gefühl, eigentlich etwas erledigt zu haben, aber zu wissen, dass es irgendwie doch nicht fertig ist? – Grauenhaft! Deshalb setzte ich auf die von meinem Kollegen Adrian zusammengetragenen Taktiken, um meine „Muse“ anzuregen.

Die Last-Minute-Panik sollte meine „Mini-Schreibblockade“ lösen. Doch ich hatte damit nur mäßig Erfolg. Meine Kolleginnen Rebecca und Désirée nahmen sich dem Problem an. Immer wieder stellten wir Sätze um und verfassten sie neu. So richtig passen wollten es dennoch nicht. Vielleicht lag das daran, dass wir alle mit unseren Gedanken bereits ein bisschen im Urlaub waren. Wir rafften uns aber zusammen und konzentrierten uns ein letztes Mal für dieses Jahr. Es half ja nichts, die Pressemitteilung musste an diesem Tag noch raus. Nach längerem Hin und Her und einigen angeregten Diskussionen kamen wir schließlich zu einem Ergebnis, mit dem alle zufrieden waren. An dieser Stelle möchte ich meinen zwei Kolleginnen danken. Ich bin mir nicht sicher, ob das mit der Last-Minute-Panik gut ausgegangen wäre, wenn ich nicht zwei Profis zur Unterstützung gehabt hätte.
Mit dem Erfolgserlebnis im Rücken und nur noch ein paar Arbeitsstunden vor uns ging Wunderkerzendie restliche Arbeit leicht von der Hand. Ein paar letzte Kleinigkeiten erledigen und schon war es Zeit für den obligatorischen Averna zum Urlaubsstart. Dieser wirkt sich bekanntlich auch schon in sehr geringen Mengen positiv auf die Laune aus, weshalb ich mich ein paar Minuten später mit durchweg guter Stimmung in den Zug nach Hause setzte.

Meine Urlaubstage kurz zusammengefasst:

Essen – Bescherung – Essen – Verwandtschaft – Essen – Familiengeburtstage – Essen – Silvesterhütte – 2015 – Urlaubsende.
Ein paar Tage später und einige Kilo schwerer begann ich am 5. Januar 2015 mein neues Arbeitsjahr.

Im Vergleich zu 2014 hatte sich wenig verändert. Hier und da lag noch etwas Schnee umher, ansonsten sah alles noch so aus wie vor dem Jahreswechsel. Noch immer fest entschlossen, meinen Vorsatz mit dem Rauchen aufzuhören auch einzuhalten, rauchte ich nicht noch eine Zigarette, sondern ging direkt über die Türschwelle hinein in den ersten Arbeitstag. Superwoman war wie gewohnt bereits im Büro und auch schon fleißig. Heute durften wir zwei alleine „den Laden schmeißen“. Viele Kunden und Kollegen waren noch im Urlaub, deshalb klingelte das Telefon selten. Uns war das gerade Recht, wir hatten nämlich auch ohne ein dauerhaft klingelndes Telefon genug zu tun. Die gesammelte Post sowie diverse Rechnungen und die Themenpläne für 2015 wollten bearbeitet werden.

Nach dem ersten Arbeitstag direkt wieder ein freier Tag, so sollte jedes Jahr starten. Dank des Feiertags konnten wir uns von dem Schock, wieder vor acht Uhr aufstehen zu müssen, erholen und noch einmal genug Schlaf „tanken“, um die restlichen drei Tage der Woche zu überstehen. Wegen mir könnte jeder Dienstag ein freier Tag sein – das würde mit Sicherheit auch dem Problem des „Burnout“-Syndroms entgegenwirken. Aber an Burnout leidet man bei Press’n’Relations sowieso nicht, dafür fühlt man sich hier zu wohl. Selbst wenn mal etwas Panik aufkommt, meine Kollegen verlieren nie den Überblick. Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2015 und einen guten Start in den Arbeitsalltag.

Max B. – Praktikant

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