Nach ersten Anlaufschwierigkeiten mit der Eingangstür und der, sagen wir mal „ungewöhnlichen“ Klingel, habe auch ich es in das Press’n’Relations-Gebäude geschafft. Am 5. Tag komme ich ohne Probleme ins Haus und kann die Tür sogar vom Telefon aus öffnen. Wenn es in diesem Tempo weiter geht, bin ich am Ende meiner dreimonatigen Praktikumszeit ein echter Profi, mit allerlei PR-Wissen. Auf jeden Fall aber werde ich meine ersten Erfahrungen mit dem Schreiben eines Blogs haben.

20150917_065218Ich heiße Rebecca, bin 22 Jahre alt und komme aus Ulm. Nach meinem Abitur 2012 zog es mich nach Konstanz am Bodensee. Dort studierte ich Soziologie mit dem Nebenfach Sprachwissenschaften. Und weil es dort so schön beschaulich und idyllisch war, habe ich gleich noch ein Semester zur Regelstudienzeit angehängt. Also war ich im Frühling dieses Jahres fertig und man stellte mir wieder die Frage, von der ich dachte, sie nach dem Schulabschluss und vor Beginn des Studiums zuletzt gehört zu haben: „Und was willst du dann mal machen?“. Wie ich aus den früheren Blog-Einträgen meiner Vorgänger herauslesen konnte, bin ich damit wohl nicht alleine. Und auch Studenten der Natur- und Wirtschaftswissenschaften müssen sich diese Nachfrage wohl gefallen lassen. Natürlich hat sie ihre Daseinsberechtigung, man will ja auch selbst wissen, was die Zukunft bringen soll. Nach dem Sammeln von Erfahrungen und Einblicken in bestimmte Felder, kann man dies wohl am Besten beurteilen.

Wenn ein Soziologie-Student gefragt wird, was er mit dem Abschluss später im Berufsleben mal werden kann, ist die oft (nicht ganz ernst gemeinte) Antwort: Taxifahrer, Artist, Ehefrau, … Doch viele Abgänger zieht es, neben den Personalabteilungen dieser Welt, ins Marketing. Auch ich habe bereits ein Praktikum in der Marketing-Abteilung eines großen Ulmer Industrieunternehmens gemacht. Dort hat es mir schon gut gefallen und die Richtung passt. Als junger Mensch war ich natürlich besonders an den Social-Media-Seiten und der Website interessiert. Nicht nur an der Technik dahinter, sondern auch am Inhalt. Als ich nun also fertig war und mich wieder nach einer Praktikumsstelle umsah, um mein hoffentlich zukünftiges Arbeitsgebiet weiter einzuschränken bzw. zu definieren, stieß ich auf die Ausschreibung von Press’n’Relations. Genau hier werden Pressetexte verfasst und Social-Media betreut. Hier wird Öffentlichkeitsarbeit in jeglicher Art für alle möglichen Unternehmen betrieben. Das habe ich bisher noch nicht mitbekommen, klingt aber interessant. Auch die Agentur-Atmosphäre im Vergleich zur Unternehmenskultur wirkte spannend. Also bewarb ich mich und so nahm alles seinen Lauf.

Nun sitze ich also hier an einem Schreibtisch und versuche mich an meinem ersten Eintrag für den Prakti-Blog. Immer im Hinterkopf: kurze und einfach Sätze zu bilden. Ganz im Gegenteil zu den Hausarbeiten früher, deren Worte und Sätze nicht hochgestochen genug klingen konnten. Also wieder zurück zu den Wurzeln, im Deutschunterricht in der Schule erlernt und auf der Uni für eine vermeintlich erfolgreichere (weil Wortzahl steigernde) Strategie ausgetauscht. Das werde ich nun in den nächsten Wochen an dieser Stelle versuchen und im neuen alten Stil Einblicke in das Leben als Praktikant von Press’n’Relations geben. Ich freue mich hier zu sein, auf eine gute Zeit und darauf, etwas zu lernen. Das mit dem Türe öffnen hat ja auch schon ganz gut geklappt 🙂

Viele Grüße und bis bald

Rebecca