109 Tage sind vorüber und mein Praktikum neigt sich dem Ende zu. Nein, ich werde jetzt nicht sentimental, winke mit keinem Taschentuch und im Hintergrund läuft kein „Time to say goodbye“. Obwohl Adieu auch schon sehr sentimental klingt (ich glaub, ich hab zu viele französische Filme mit Abschiedsszenen am Bahnhof gesehen).

 

Aber was ich gerne sagen möchte: Danke!

Danke für die herzliche Aufnahme, die vielen Presseinformationen, die ich schreiben durfte, die Ausflüge zu den Kundenterminen, die Einblicke in die PR-Welt, die geduldige Beantwortung meiner Fragen – und danke für die Jour-Fix-Termine mit Pizza, Kühlschränke von Studenten sind ja bekanntlich immer leer.

 

 

Darf ich noch jemand grüßen?

  • Ich grüße jemanden, dessen Lieblingswort häufig „Sotele“ ist
  • Jemanden, dessen herzliches Lachen und gute Laune ansteckend ist
  • Jemanden, dessen Lieblingssatz lautet: „Des ist auch so ne Gschicht“
  • Jemanden, dem das Wort IMUK nicht fremd ist und dessen Kleiderschrank ich gern mal für ne Woche hätte
  • Jemanden, der eine unbändige Vorliebe für Käsesemmeln und Amerikaner hat
  • Jemanden, den ich wohl oft durch meine Scan- und Kopiergeräusche belästigt hab aber stets die Ruhe selbst war (wahrscheinlich tobt er sich in der Nacht als Superheld aus und ist deshalb so ausgeglichen)
  • Die Post-It-Königin mit freundlicher Stimme, aber mit stets bestimmenden Unterton am Telefon
  • Jemanden, bei dessen Parfüm Arzu und ich entzückt ganz tief einatmen
  • Jemanden, dessen Namen ich nie vergessen werde – Du bist jetzt wieder die Alleinherrscherin über diesen schönen Namen

Und last but not least alle denen ich mal im Treppenhaus, in der Küche oder im Hof begegnet bin.

Macht’s gut und haltet die Ohren steif!

Mit besten Grüßen

Rebecca Rohmeder