Produktmeldungen gehören seit jeher zur klassischen PR-Klaviatur. Im B2B-Umfeld kann es aber bisweilen sehr schwierig werden, der textlichen Veranschaulichung einer Portfolio-Erweiterung gegenüber den Redakteuren auch die direkte „User Experience“ folgen zu lassen. In unserem Fall geht es oft um Software oder andere Investitionsgüter, die sich meist nur im Zuge von Messen detaillierter „erfahren“ lassen. Umso erfreulicher ist es, wenn sich im PR-Alltag doch einmal die Gelegenheit bietet, alle Sinne der Journalisten anzusprechen. Und so sind beim Schreiben dieser Zeilen gerade ganz viele Pakete auf dem Weg in ausgewählte Redaktionen.

Gepackt und versendet: Die Kostprobe zur neuen Bierspezialität rundet das Informationspaket für Journalisten ab.

Was sich darin befindet? Eine Kostprobe der neuen Bierspezialität „Ulmer Hell“ der Brauerei Gold Ochsen. Auf diese Weise kann sich jeder unserer Ansprechpartner auf Redaktionsseite gleich selbst vom Geschmack überzeugen. Parallel dazu sind den Journalisten und Bloggern natürlich auch die entsprechende Pressemeldung sowie passendes Bildmaterial per E-Mail zugegangen.

Kleine Geste, große Wirkung

Grundsätzlich sprechen aus PR-Sicht gleich mehrere Gründe für solche „Live-Erfahrungen“ und Samples – gerade, wenn sich dies verhältnismäßig einfach umsetzen lässt. Das Angebot des Selbstversuchs rundet nicht nur das textliche und visuelle Informationspaket ab, sondern schafft in der Regel auch zusätzliche Aufmerksamkeit. Eine E-Mail ist in der täglichen Informationsflut, die Medienschaffende ereilt, schließlich schnell weggeklickt. Bei einem Paket, das der Postbote in der Redaktion abgibt, sieht das oft ganz anders aus. Auf diese Weise bleibt man als Unternehmen meist nicht nur dem direkt adressierten Redakteur in Erinnerung, sondern auch seinen Bürokollegen. Und Hand aufs Herz: Wer freut sich nicht, wenn er ein Paket bekommt, egal ob privat oder beruflich? Also ich werde beim Gedanken daran schon hibbelig. Insofern kommt ein solcher Akt der Informationsvermittlung sicher auch der Netzwerkpflege zugute und trägt dazu bei, neue Anknüpfungspunkte zu schaffen. Schließlich kann ich den Journalisten bei der nächsten Gelegenheit gleich fragen, wie es geschmeckt hat. In diesem Sinne: Prost!