Wie die meisten anderen Unternehmen und Menschen in Deutschland haben auch wir im Berliner Büro von Press’n’Relations ein sehr ungewöhnliches erstes Halbjahr erlebt. Die Corona-Pandemie wirbelte vieles durcheinander. Messen wurden abgesagt, Termine in den virtuellen Raum verschoben und die tägliche Arbeit ins Home Office verlegt. Auf Reisen zu unseren Kunden nach München, Bremerhaven, Heidelberg und auch im Berliner Raum haben wir komplett verzichtet. Was noch im Februar als ganz selbstverständlich erschien, kam uns nur vier Wochen später wie aus einer anderen Welt vor.

Meine erste Dienstreise nach sehr langer Zeit führt mich nach Mannheim. Bildquelle: Raben Germany GmbH

Der Reisekalender füllt sich wieder etwas

Nach Wochen des Lockdowns füllt sich unser Reisekalender nun langsam wieder. Anfang August steht meine erste Dienstreise nach Mannheim zu unserem Neukunden Raben im Programm. Im Oktober freuen wir uns auf die Teilnahme beim Deutschen Logistiker-Kongress. Einen weiteren Neukunden begleiten wir im November auf der Hypermotion in Frankfurt. Dort freuen wir uns auf einen regen Austausch.

Der persönliche Austausch ist nicht zu ersetzen

Vor allem der persönliche Kontakt mit unseren Kunden, das persönliche Gespräch und das Netzwerken auf Messen hat uns in den vergangenen Monaten extrem gefehlt. Die Logimat in Stuttgart fiel ebenso Corona zum Opfer wie die IAA Nutzfahrzeuge in Hannover. Dank digitaler Angebote wie Zoom, Teams oder Skype sind wir selbstverständlich in Kontakt mit allen geblieben. Wir sind sehr froh über diese Möglichkeiten, allerdings können die virtuellen Gespräche den persönlichen Austausch nicht ersetzen. Einander die Hand geben, das Arbeitsumfeld unserer Kunden kennenlernen, Mimik und Gestik zu deuten, ist durch die digitale Leitung hindurch nur schwer oder nur sehr eingeschränkt möglich. Hinzu kommt, dass wir Themen für Anwenderberichte oder neue Produkte und Dienstleistungen unserer Kunden am besten bei ihnen im Betrieb recherchieren. Dort bekommen wir den besten Eindruck und die besten Anregungen. Wir recherchieren natürlich auch gern von unserem Schreibtisch aus in Berlin Mitte, aber es ist schon was anderes, hin und wieder mit den Menschen direkt zu sprechen.

Messen und Kongresse bringen etwas Normalität zurück

Die erste Messe, die wir 2020 besuchen, ist die Hypermotion in Frankfurt. Bildquelle: Bruno Lukas

Auf Reisen zu gehen und Messen zu besuchen, ist in begrenzter Form nun wieder möglich. Es wird in den kommenden Monaten aufgrund der allgemein geltenden Hygiene- und Abstandsregeln sicher anders werden, als wir es kennen und sicher auch ungewohnt sein. So gibt es den Deutschen Logistik-Kongress und die Hypermotion nur in abgespeckter Form. Statt wie in den vergangenen Jahren mit mehr als 3000 Teilnehmern, planen die Veranstalter des Kongresses in Berlin mit höchstens 1500 – an allen drei Tagen zusammen. Zudem ist das Event auf zwei Standorte aufgeteilt. Um große Menschenansammlungen weitestgehend zu vermeiden, wird das Publikum bei Vorträgen auf drei voneinander getrennte Räume aufgeteilt und die Redebeiträge gestreamt. Trotz der Einschränkungen freuen wir uns trotzdem auf die kommenden Projekte und darauf, unsere Kunden wieder in ihrem Arbeitsumfeld zu begegnen. Auch wenn die Schritte noch klein ausfallen, bringen sie doch ein klein wenig Normalität zurück.