Die richtige und sorgfältige Recherche von Themen und Inhalten gehört nicht nur zum Handwerkszeug jedes Journalisten und Autors, sondern ist generell sinnvoll, wenn man Artikel, Blogs oder andere Texte schreibt. Dabei ist die Suche mit Google und anderen Suchmaschinen denkbar einfach, bringt jedoch nicht immer auf den ersten Klick das gewünschte Ergebnis. Wie kann man aber qualitativ besser und schneller im Internet recherchieren?

Wenn die Suchergebnisse wenig relevant sind, dann können mehrere Ursachen dafür verantwortlich sein. Ein paar Beispiele: Das Ergebnis ist fremdsprachig, zeigt eine wenig vertrauenswürdige Quelle oder nur Bestandteile von Wortverbindungen an. So erhält man eine unüberschaubare Anzahl an Treffern, von denen man meist nur die am besten gereihten Seiten anklickt. Die Recherche im Netz kann jedoch einfach eingegrenzt oder auch qualitativ verbessert beziehungsweise erweitert werden. Wer wissenschaftliche Begriffe sucht, wird oftmals in PDF-Dokumenten fündig und kann mit der erweiterten Suche die Treffer einschränken. Hier die wichtigsten Tipps für die richtige Web-Recherche:

Erweiterte Suchfunktion nutzen
Mit der in Google rechts oben (Zahnrad-Symbol) angezeigten erweiterten Suchfunktion kann man die Suche effizient nach einzelnen Begriffen, Wortgruppen, Ländern, Sprachen, Zeit, Dateiformat, Bildern und vielem mehr einschränken. Je enger man einen Suchbegriff eingrenzen kann, desto schärfer sind die angezeigten Treffer.

Suche nach Bildern, Videos und mehr
Mit Suchmaschinen lässt sich auch einfach nach bestimmten Bildern, Videos, Büchern, News oder auch Shopping-Vorschlägen suchen. Google hat dazu eine Menüleiste direkt unter dem Suchfeld. Wenn man beispielsweise keine genaue Bezeichnung, aber ein Foto eines Produkts hat, kann man sich über die Bildersuche an den Begriff annähern oder sich erklärende Videos dazu ansehen.

Kritisch Lesen
Wichtig für die Internet-Recherche ist ein kritischer Blick. Wie aktuell ist das Suchergebnis beziehungsweise die gefundene Website? Ob die Angaben sachlich richtig sind, lässt sich leicht auf anderen Websites wie Wikipedia, von bekannten Institutionen oder Universitäten nachprüfen. Neben Aktualität zählt auch die Seriosität der Quelle. So macht es einen großen Unterschied, ob ein Hersteller sein Produkt bewirbt oder es von einer unabhängigen Verbraucherschutzorganisation beschrieben wird.

Wortgruppe suchen
Die Google-Suche lässt sich einfach verfeinern, indem man eine Wortgruppe im Suchfeld unter Anführungszeichen setzt. So wird der Begriff als exakte Verbindung gesucht. Ein Beispiel: Googelt man Duden online, zeigt die Suchmaschine 6,4 Millionen Treffer an. Tippt man „Duden online“ mit Anführungszeichen ein, so sind es nur mehr 621.000.

Suche nach Dateityp
Wissenschaftliche Inhalte wie Studien sind oft im PDF-Format gespeichert. Wenn man weiß, dass ein Begriff als bestimmter Dateityp vorkommt, kann man das Web gezielt mit der erweiterten Suche nach PDF-, doc- oder Powerpoint-Formaten durchforsten.

 

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