WeihnachtskartenNachdem nun die Kollegen aus den Standorten Ulm, München, Zürich und Wien über „ihr“ Jahr hier im Blog berichtet haben, möchte ich 2014 gerne aus Berliner Sicht Revue passieren lassen. Seit April sind wir nun mit einer neuen Niederlassung in der Hauptstadt vertreten. Mit dieser Präsenz decken wir erstmalig den Osten und Norden Deutschlands auch mit einem Büro vor Ort ab. Ein wichtiger Schritt in mehrerlei Hinsicht: Die Expansion eröffnet uns die Möglichkeit, als süddeutsche Agentur neue Märkte zu erschließen, aber auch bestehende Kunden einfacher zu betreuen. So nutzte unser Chef Uwe Pagel gleich im April die Gelegenheit, seinen langjährigen Geschäftspartner Dirk Heinze in unser neues Büro einzuladen, um die PR-Planung für Meine-Energie.de fortzuschreiben. So werden die Wege auch zu Kunden, die aus Ulmer Sicht lange Zeit „weit weg“ schienen, plötzlich sehr kurz, was beide Seiten freut.

Kurze Wege sind in der Hauptstadt generell wichtig. Das habe ich gerade in der Energiebranche festgestellt, die natürlich stark von politischen Prozessen geprägt ist. Im Mai nutzte ich die Chance, auf den traditionellen Berliner Energietagen mit den Unternehmen und Verbänden der für uns so wichtigen Branche „auf Tuchfühlung“ zu gehen. Dabei stellte ich fest, dass Berlin tatsächlich „netzwerken pur“ ist. Beim Kaffee und kurzem Plausch mit den Verantwortlichen von Schwergewichten wie der Dena oder den Gebäudetechnik-Fachverbänden erhält man schnell einen Überblick über die politische Landschaft – und manches Mal auch einen kleinen Einblick in informelle „Koalitionen“ sowie „Seilschaften“ jenseits der offiziellen Politik. Es menschelt halt überall …

Über eine solche politische (Abend-)veranstaltung gewann ich im Juni dann auch unseren ersten waschechten Berliner Neukunden, den Bundesarbeitskreis Altbauerneuerung (BAKA) e.V.. Wir starteten dann im Spätsommer mit einem ersten Projektauftrag: einem Kommunikationspaket zur mustergültigen energetischen Sanierung einer Berliner Schule.

Neben dem Gebäudetechnik-Bereich spezialisieren wir uns am neuen Berliner Standort vor allem auf die Logistik. Und hier tut sich einiges – und zwar in der gesamten nord- und ostdeutschen Region. Das Dreieck Berlin – Hamburg – Hannover ist für die Branche ein Drehkreuz, das europaweit von Bedeutung ist. Von der Hauptstadt aus gehen die wichtigen Exportrouten nach Osteuropa, Niedersachsen ist das Zentrum der Lebensmittelindustrie und Hamburg mit dem Hafen DAS deutsche Tor zur Welt. Seit Herbst betreuen wir den Pharma- und Osteuropa-Spediteur Transco Berlin Brandenburg als Neukunden. Anfragen aus Hamburg und der Region Hannover nehmen zu.

Da trifft es sich gut, dass wir die führenden Branchen-Events nun vor der Tür haben: im September besuchte ich die IAA Nutzfahrzeuge in Hannover mit Kunden, im Oktober stand dann der Deutsche Logistikkongress des BVL in Berlin an. Gute Gelegenheiten, alte und neue Netzwerke zu pflegen sowie auszubauen – und immer wieder interessante Projekte zu entdecken. Zum Beispiel den ersten Elektro-Lkw, der in der Hafenlogistik eingesetzt wird: Am BEHALA-Binnenhafen in Berlin, keine 2 km von unserem Büro entfernt.

Im November war ich schließelich bei einem der größten Events live dabei: Die Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum des Mauaerfalls, inklusive der spektakulären Ballon-Installation „Lichtgrenze“. Und nicht nur ich selbst habe einen sehr persönlichen Bezug zu diesem Jahrestag. Auch unser Bürostandort stand für drei Tage im Fokus der Besucher und Touristen – schließlich verlief die Berliner Mauer exakt an unserem Bürogebäude vorbei.

Ein absolutes Highlight des Jahres war natürlich die Fußball-WM und der Empfang der Siegermannschaft in Berlin. Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, Jogis Jungs persönlich zu begrüßen (zusammen mit ca. einer Million Menschen auf den völlig überfüllten Straßen). Das war einmalig!

KaffeeDoch bei allen neuen Eindrücken ändern sich auch in Berlin manche Dinge nicht, die uns von Press’n’Relations wichtig sind und die wir schätzen. Dazu gehört die tägliche Tasse Kaffee und das Mittagessen beim „Italiener ums Eck“ (meine Lieblings-Sizilianerin Agata Torrisi). Am Jahresende freue ich mich genauso wie die Ulmer Kollegen über die schönen Weihnachtskarten und Adventskalender unserer Geschäftspartner. In diesem Sinne, liebe Leser: schöne Festtage, alles Gute für das neue Jahr und viele Grüße aus der Hauptstadt!