Verkehrspolitik und Logistik-PR „made in Berlin“

Was gibt es Neues in Berlin? Eine neue Regierung haben wir leider noch nicht, auch wenn seit Monaten eifrig sondiert wird. Die Arbeit in der Hauptstadtniederlassung unserer Agentur hingegen läuft auf Hochtouren, denn die Nutzfahrzeug- und Logistikbranche, auf die wir uns in Berlin spezialisiert haben, steht im neuen Jahr besonders im Fokus der Öffentlichkeit. Und das hat nicht nur mit der im September stattfindenden Weltleitmesse IAA Nutzfahrzeuge zu tun. Auch das Thema der drohenden Diesel-Fahrverbote hält die Branche auf Trab.

Bereits am 22. Februar entscheidet das Bundesverwaltungsgericht, ob Fahrverbote auf Basis des geltenden Rechts überhaupt möglich sind. Auch ohne diesen brisanten Termin ist die Transport-Branche im Umbruch: Alternative Antriebe, Fahrermangel, Digitalisierung, Automatisierung sind die Schlagworte für die großen Umwälzungen, die auf die Logistikbranche zukommen. Und mit diesen Mega-Trends steigt auch der Kommunikationsbedarf weiter an. Wir haben also viel zu tun bei Press’n’Relations in Berlin.

Regionalisierung im Fokus

Wenn ich auf das Jahr 2017 am Standort zurückblicke, freue ich mich über die Kontinuität im Geschäftsfeld Logistik und Nutzfahrzeuge. Alle Kunden halten uns weiterhin die Treue und wir bauen das regionale Geschäft im nördlichen Teil Deutschlands langsam, aber beständig aus. Um uns in der Hauptstadtregion weiter zu verankern und bekannter zu werden, ist unsere Agentur dem Logistiknetz Berlin-Brandenburg e.V. (LNBB) beigetreten. In dieser Interessengemeinschaft organisiert sich die Branche auf regionaler Ebene – zum Mitgliederkreis gehören sowohl mittelständische Logistiker als auch Großkonzerne wie Daimler, Rhenus, DHL und ALBA Berlin. Hier geht es darum, gemeinsame Projekte durchzuführen und Kooperationen zu schließen, um die Logistik in der Hauptstadtregion voranzubringen. In diesem Kreis engagieren wir uns mittlerweile aktiv: Wir haben interessierte LNBB-Mitglieder zu einem Workshop „PR für Logistiker“ eingeladen, um Unternehmen zu schulen und für die strategische Bedeutung moderner Medienarbeit zu sensibilisieren.

Öffentlichkeitsarbeit am Regierungssitz

Neben unserer „Regionaloffensive“ möchten wir uns in der Hauptstadt auch intensiver der politischen Öffentlichkeitsarbeit widmen. Wir sind bereits in der Planungsphase für zwei Fachforen zum Thema alternative Antriebe im LKW-Segment, mit Beteiligung der zuständigen Umwelt- und Verkehrsministerien. Beim Besuch eines parlamentarischen Frühstücks im Dezember vergangenen Jahres ist mir klar geworden, wie notwendig der regelmäßige Austausch zwischen Wirtschaft und Politik ist – vor allem beim Dauerbrenner-Thema Diesel(-Fahrverbote) versus alternative Antriebe. Wobei ich persönlich kein Entweder-oder-Szenario sehe, sondern eine Sowohl-als-auch-Betrachtung bevorzuge. Diesel, Elektro, Erdgas, Brennstoffzelle – es gibt viele verschiedene technische Lösungen. Es geht um den politischen Willen, gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft und Gesellschaft zu schaffen. Und dafür ist Berlin der wichtigste Standort.

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