„Umweltschutz macht Schule“ – über die Wirkung von PR

„Wir lernen nicht für die Schule, wir lernen für das Leben“. Dieser Spruch ist ein Klassiker der Schulzeit, doch so recht konnten wir uns damals nicht vorstellen, was damit wirklich gemeint war. Es sei denn, es ging um wirklich praktische Dinge wie Prozentrechnen, Englisch oder Umweltschutz, sprich: Schulhefte aus Recylingpapier benutzen, Strom sparen und Ähnliches. Es ging also immer um handfeste Beispiele aus dem „echten“ Leben. Dann, und nur dann leuchtete uns ein, dass das Gelernte uns tatsächlich etwas bringt. Denn wer findet heute noch Verwendung für den Zitronensäurezyklus?  Eben.

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Und gerade Umweltschutz sollte im wahrsten Sinne „Schule machen“. Denn die Vorbildwirkung eines schonenden Umgangs mit Ressourcen ist nicht zu unterschätzen. Nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, sondern auch bei Erwachsenen im „echten Leben“, die sich täglich mit dem Thema befassen und dieses Wissen nutzbringend weitergeben können. Wir von Press’n’Relations sehen uns in dieser Thematik als Vermittler und Multiplikator. Wir machen durch Anwenderberichte und Case Studies greifbar, was „Nachhaltigkeit“ konkret bedeutet. Dabei ist besonders die Gebäudetechnik geeignet, Vorbildwirkung zu entfalten, denn dass eine Solaranlage Sonnenlicht in sauberen Strom umwandelt, „das weiß doch jedes Kind“. Andere Technologien sind da schon komplexer. Und doch lohnt es sich, auch die Funktionsweise einer Erdwärmepumpe oder das Einsparpotenzial einer Gebäudesanierung einer breiten Öffentlichkeit nahezubringen. Dazu ein schönes Beispiel aus unserer Pressearbeit.

IMG_7707 2-kVon meinem Kunden, der Wieland-Werke AG, wurde ich kürzlich beauftragt, die Sanierung einer Montessori-Schule in Berlin zu begleiten und zu dokumentieren. Wieland hat ein besonders energieeffizientes Flächenheizsystem und dazu eine neuartige technische Lösung geliefert, um dieses Heizsystem mit relativ geringem Aufwand in das bestehende Gebäude zu integrieren. Soweit der „fachliche“ Part. Was mir bereits zu Beginn meiner Recherche positiv aufgefallen war: Die Schule bezieht im Sinne eines „gelebten Umweltschutzes“ ihre Lehrer, Schüler und deren Eltern pädagogisch in das Projekt mit ein. Zudem haben die Planungs- und Bau-Partner zusammen mit der Schulleitung eine Homepage aufgesetzt, die regelmäßig über den Stand des mehrjährigen Bauprojekts informiert. Es gibt Bilder, Videos sowie Pläne vom Bauvorhaben und der Schulleiter gibt im Interview Einblicke über die Ziele und Maßnahmen der Sanierung. Eine einfachere Vorbereitung auf meinen Vor-Ort-Termin hatte ich noch nie! Was aber noch viel wichtiger ist: Die Montessori-Schule lebt vor, wie praktischer Umweltschutz funktioniert und teilt dieses Wissen über das Web mit der ganzen Welt. Und ich meine „mit der ganzen Welt“: Kurz vor meinem Termin hatte sich eine chinesische Delegation vor Ort zum Stand des Projektes und „Umwelttechnik made in Germany“ erkundigt.

Mein zweites Aha-Erlebnis hatte ich dann bei meinem Besuch auf der Baustelle. Ich fragte den Bauleiter, woher er denn die Informationen über das neuartige Flächenheizsystem bezogen hätte, für dessen Auswahl er verantwortlich zeichnete. Seine Antwort: „Darüber habe ich in der Fachpresse gelesen, ich glaube im Deutschen Ingenieurblatt“. Genau dieses Magazin hatte – neben einigen anderen Fachblättern – unsere Pressemitteilung über das neue Wieland-System abgedruckt. Für mich als PR-Redakteur ist es natürlich eine schöne Bestätigung, wenn sich auf diese Weise der „Kreis schließt“. Und ich denke, er schließt sich ebenso für die beteiligten Lehrer und Schüler, die aufgrund des Sanierungsprojekts natürlich auch mit Einschränkungen leben müssen. Denn sie profitieren vom Wissen und den Live-Erfahrungen auf „ihrer Baustelle“,  sie sehen den Aufwand, sie sehen das Ergebnis und sie können all dies weitergeben. Wie sagt man so schön: „Wir lernen nicht für die Schule, sondern für das Leben“.

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