Danke Bob! Es ging auch ohne Handyfotos und -filme!

Pressefotografen geht es gehörig auf die Nerven: Seit mehr als 20 Jahren herrscht bei Konzerten des Literatur-Nobelpreisträgers Bob Dylan absolutes Fotografierverbot. Auch vor dem Auftritt am 12. April 2018 in der Neu-Ulmer Ratiopharm-Arena wurde dies mehrfach von einer Ansagerin mit strenger Stimme durchgesagt. Verbunden mit der Androhung, dass diejenigen, die trotzdem das Handy zücken, aus der Halle geleitet werden.

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Alles digital oder was? Mitschneiden vs. mitschreiben

Schreibblock und Kugelschreiber waren die besten Begleiter in meiner Zeit als Journalist. Mittlerweile dominieren aber die elektronischen Medien den Arbeitsalltag und haben die meisten analogen Hilfsmittel aus dem Arbeitsalltag verdrängt. Aber nicht nur das Schreiben selbst erfolgt auf dem Laptop, auch die Recherche beziehungsweise auch das Mitschneiden von Interviews läuft digital ab. Oder manchmal eben doch nicht. Denn viele Medienschaffende vertrauen nach wie vor auf bewährt Tools wie Papier und Stift. Ein Grund mehr, sich über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Methode Gedanken zu machen.

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Wisch und weg oder blättre und bleibe?

Leseerfahrungen zwischen Profession und Konfession

Wer im öffentlichen Nah- oder Fernverkehr unterwegs ist, kennt das Bild: Ein Großteil der mitfahrenden Passagiere blickt mit gesenktem Kopf auf Smartphones und Tablets – chattend, lesend oder Videos schauend. Im aufmerksamkeitsfordernden Straßenverkehr ist derlei Gebaren als Fußgänger, Auto- oder Fahrradfahrer ja eher nicht angeraten, wie zahlreiche mehr oder wenig drastische Video-Clips im Netz zeigen. Als regelrechter Fremdkörper erscheint mittlerweile aber, wer an Haltestellen, in Bussen, Straßenbahnen oder Zügen eine großblättrige Papierzeitung oder ein Magazin in der Hand hält – von einem Buch ganz zu schweigen. Wisch und weg oder blättre und bleibe? weiterlesen

WeChat: Datenschutz made in China – Tücken der Kommunikation ins Reich der Mitte

Mein Kind ist weg – mal wieder. War ich vor vier Jahren einfach nur irritiert, als der junge Herr mir verkündete, er würde sich nun ans andere Ende der Welt begeben, weiß ich heute: Es geht immer noch weiter. Um sich von den unsagbaren Strapazen des Abiturs zu erholen, ging es damals für acht Monate nach Neuseeland, das Auslandssemester absolviert er nun in Schanghai. Dabei geht es hier nicht um die in Kilometern gemessene Entfernung, sondern um eklatante kulturelle Distanzen. Besonders bemerkbar macht sich dies bei den Kommunikationslösungen, denn alle von uns täglich genutzten Kanäle – wie beispielsweise WhatsApp, Twitter oder Facebook – stehen im Land des Lächelns schlichtweg nicht zur Verfügung. WeChat: Datenschutz made in China – Tücken der Kommunikation ins Reich der Mitte weiterlesen