Von einer Pressemeldung, meiner Mama und Herrn Asmus

Am 14. Mai war Muttertag, deshalb beginne ich diesen Blog auch mit meiner Mutter, die eine nahezu unerschöpfliche Quelle an kleinen Reimen und Sinnsprüchen für jede Lebenslage ist. Einen Teil der Sprüche hat sie sich sicherlich von verschiedenen Dichtern zusammengeklaut, ein paar vielleicht auch selbst erfunden. Was macht man nun mit so vielen Weisheiten? Natürlich! Weitergeben! Und das immer und immer und immer wieder, so lange, bis ich nun erwachsen bin und meinerseits diese Sprüche verbreite, hier und jetzt in diesem Blog. Und warum? Weil es – wie schon gesagt – Sprüche für jede Lebenslage sind und ich mich dabei ertappt habe, wie ich in ein paar Situationen bei Press’n’Relations tatsächlich an diese „Weisheiten“ gedacht habe:

Sich anstellen wie eine Kuh zum Tanzen Nach drei Monaten bei Press’n’Relations habe ich schon einen Lieblingskunden. Wann immer ich eine Pressemeldung für ihn schreiben darf, ist der Blackout schon vorprogrammiert. Das führt manchmal auch zu sehr lustigem Feedback, wie zum Beispiel: „Stefanie der Satz ist sehr schön. Aber wir brauchen ihn nicht zweimal und schon gar nicht wortwörtlich!“ Also um es kurz zu halten, ich stelle mich manchmal an wie eine Kuh… und so weiter, ihr könnt es euch schon denken :). Letzte Woche durfte ich wieder eine Pressemeldung schreiben, für ebendiesen Kunden. Ich war voller Motivation. Ich wollte diesmal eine perfekte Pressemeldung abliefern. Also nahm ich mir den Stapel mit Input…..

 

Tut es wie´s Herr Asmus tat, der wusste, was er sollte. Er fragte jedermann um Rat und tat dann was er wollte. …..und versteckte ihn circa fünf Minuten später in den Tiefen meiner Ablage. Keinen Schimmer was ich aus diesem Input machen sollte! Also tat ich erst mal gar nichts. Aber da man ja leider zur Deadline kein leeres Blatt Papier abgeben kann, habe ich mir nach drei Tagen Brainstorming Rat bei meiner Kollegin geholt. Tipps und Denkanstöße habe ich auch reichlich bekommen – zum Beispiel, dass das Ziel einer Pressemeldung sei, in den Medien veröffentlicht zu werden und zwar im Idealfall unverändert. Ich sollte mich also fragen: “Sind alle wichtigen Fragen beantwortet? Würde eine Zeitung den Text so abdrucken?“. Zusammengefasst, will man eine Pressemeldung schreiben muss man sich fragen:

Und da das alles ganz schön viel auf einmal ist und in Summe auch ganz schön verwirrend sein kann, habe ich das getan, was Mamas kluger Spruch empfiehlt: einfach was ich wollte. Natürlich habe ich dabei auch versucht alle Tipps umzusetzen. Und das Ergebnis der ganzen Sache? Ein positives Feedback! YEAH!!

 

Ich lobe mir den heitren Mann am meisten unter meinen Gästen, denn wer sich nicht selbst zum besten halten kann, ist gewiss nicht von den Besten.

 

Erfolgserlebnisse hatte ich auch schon an einer anderen Front: Ich habe es mit einer Pressemeldung in die Südwest Presse geschafft. Allerdings auf die Seite mit den Todesanzeigen, aber das ist wohl so eine Sache, die man mit Humor nehmen muss.
Dem Gast fiel – ach wie dumm – das Shampoo ins Aquarium. Die Fische staunten sehr: sie hatten keine Schuppen mehr. Bisher gab es noch keine Situation in der ich an diesen klugen Ausspruch denken musste – vielleicht kommt das ja noch. Ich bin auf jeden Fall gespannt.

 

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