Nützliche Tools für die Medienarbeit: Pixelmator

Mal schnell eine Bildgröße für ein Pressefoto ändern, Bilder beschneiden, das Format wechseln oder ein Foto für die Facebook-Seite anpassen: Für all das ist der große Adobe Photoshop viel zu mächtig und vor allem auch zu teuer. Ein alter Schreiberling wie ich, der von Bildbearbeitung nur wenig bis nichts versteht, käme damit auch pixelmatorgar nicht zu
recht. Deswegen habe ich mich schon vor Jahren auf die Suche nach einer brauchbaren Alternative gemacht. Nachdem ich für einige Zeit mit dem deutschen Programm GraphicConverter gearbeitet hatte (auch nicht schlecht), bin ich auf Pixelmator gestoßen – und habe mich sofort für diese Bildbearbeitungssoftware entschieden

Der Grund war, dass ich mich mit der Bedienung sofort zurechtgefunden habe. Das Programm hat in einigen Punkten entfernte Ähnlichkeit mit den älteren Photoshop-Versionen, fühlt sich aber viel einfacher an. Natürlich kann man inzwischen auch mit Ebenen arbeiten, hat einen Haufen Werkzeuge und Effekte, kann malen und retuschieren, aber man verliert sich nicht. Für die einfachen Ansprüche wie Bildgröße ändern oder Bilder beschneiden genügen ein paar Mausklicks. Das Look & Feel ist ausgesprochen „Mac-like“. Apple-Anwender finden sich deswegen schnell zurecht. Alle anderen kommen ohnehin nicht in den Genuss von Pixelmator, denn die Anwendung wird ausschließlich für die Betriebssysteme macOS und iOS angeboten. Sicherlich schade für die Windows-Gemeinde, aber durchaus konsequent. Denn so sind die Entwickler auf den Apple-Plattformen immer up-to-pixelmator-touchbardate, sogar die Touch Bar des neuen MacBook Pro wird bereits unterstützt.

Die Kosten für das Programm halten sich im Rahmen: Für die Desktop-Version werden im App Store von Apple 29,90 € aufgerufen, für die Mobil-Version sind 4,99 € fällig. Letztere habe ich noch nicht im Einsatz, denke aber durchaus darüber nach. Die Rezensionen sind jedenfalls durchweg positiv (bis auf die üblichen Ausnahmen).

Mein subjektives Urteil: Empfehlenswert!

pxeldesktop

Alles an seinem Platz und schnell zu finden: Die Pixelmator-Oberfläche (klicken, um den Screen zu vergrößern)

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